Tipp: Lebenslanges Lernen

Das Gehirn bleibt das ganze Leben über lernfähig! Es kann immer wieder Neues dazulernen und im Bedarfsfall umlernen. Wenn Teile des Gehirns verletzt werden, können andere Teile deren Aufgaben übernehmen.

Kinder lernen zwar besonders schnell, aber ungenau. Erwachsene lernen etwas langsamer, können dafür aber sehr viele Einzelheiten aufnehmen. Lernen ist lebenslang möglich!

Die Abschnitte des Gehirns

  • Das Grosshirn wird hier beschrieben
  • Das Kleinhirn steuert die Bewegungen und das Gleichgewicht. Es speichert Handlungsabläufe, die dann automatisch abgerufen werden, ohne dass sich das Grosshirn Gedanken darüber machen muss: Flüssiges Schreiben, Klavier spielen oder Auto Fahren wären ohne das Kleinhirn nicht denkbar.
  • Das Zwischenhirn besteht aus Thalamus (oben) und Hypothalamus (unten). Der Thalamus ist eine Umschaltstelle für Informationen, die aus den Sinnesorganen auf dem Weg ins Grosshirn sind. Der Hypothalamus kontrolliert den Hormonhaushalt und hält das innere Milieu aufrecht: Er sorgt zum Beispiel dafür, dass die Körpertemperatur stimmt, meldet ans Grosshirn, wenn wir Durst oder Hunger haben und hat auch auf die Gefühle einen Einfluss.
  • Das Mittelhirn leitet Impulse aus den Sinnesorganen weiter und ist zuständig für eine schnelle Orientierung durch das Sehen: Wenn sich eine Schlage vor unseren Füssen im Laub bewegt, können wir das sehen und davonrennen, bevor das Grosshirn bewusst wahrgenommen hat, was los ist.
  • Die Brücke ist die Verbindung zwischen Gross- und Kleinhirn und ist verantwortlich für Schlaf und Aufwachen. Während des Träumens ist sie aktiv.
  • Das verlängerte Mark ist der ursprünglichste Teil des Gehirn. Hier werden lebenswichtige Reflexe wie Atmen, Husten und Niesen oder Schlucken und Erbrechen gesteuert.