Tipp: Ein sanfter Einstieg motiviert

Wenn in einem Lehrbuch einiges steht, das man schon weiss, gibt das Leichtigkeit. Das Buch liest sich angenehmer, und man hat das Gefühl, spielend weiterzukommen. Darum lese ich lieber zwei Bücher zum gleichen Thema als nur eines. Und zum Einstieg in ein Thema eignen sich Sachbücher für Kinder oder interessierte Laien besser als hochqualifizierte Fachbücher.

Die Sache mit den Namen

Wer kennt das nicht? Man wird einer fremden Person vorgestellt und schon beim Abschied-Nehmen ist der Namen wieder vergessen. Das ist völlig normal. Ohne Wiederholen geht hier nichts. Wenn man keine zusätzliche Anstrengungen unternimmt, muss man einen Menschen sieben mal sehen, bis man ihn kennt. So kann man die Sache beschleunigen:

1. Wenn der Name genannt wird, muss er aktiv beachtet werden. Am besten gleich wiederholen: "Guten Tag, Frau Falkner".

2. Um sich einen Vornamen zu merken, denke man an eine Person, die den gleichen Namen trägt und verknüpfe die beiden Personen in einem inneren Bild miteinander. Zum Beispiel stellt man sich vor, wie Freundin Susanne, die sehr sportlich ist, der neuen Bekannten (Susanne Falkner) beim Handstand hilft.

3. Nachnamen, die man sich bildlich vorstellen kann, verknüpft man innerlich mit einer auffälligen Eigenschaft der Person. Frau Falkner hat vielleicht eine spitzige Nase? Trägt sie ein luftiges Kleid oder einie auffällige Brille, mit der sie gut wie ein Adler (nein, wie ein Falke) sieht?

4. Bei abstakten Nachnamen kann man dem Namen durch ein ähnlich klingendes Wort eine Beutung geben.

5. Spätestens zum Schluss des Gespächs, besser schon vorher, wird der Namen wiederholt: "Susanne, du meinst also wirklich, dass..."

"Auf Wiedersehen, Frau Falkner".